Das Interview zu ihrem neuen Roman "Die Briefschreiberin"

HistorySearch Autorenforum: Frau Pauls, wir dürfen wieder gespannt sein? Wie kamen Sie auf die Idee, von der historischen Vergangenheit in die Zukunft zu wechseln?

Autorin: Das war überhaupt keine Absicht, ganz im Gegenteil. Ich war selber überrascht, als ich mich an den PC setzte und einen Traum - im wahrsten Sinne schon Alptraum - aufschrieb. Ich wusste gar nicht, wohin mich die Gedanken führten und das daraus ein neues Buch wurde.

HistorySearch Autorenforum: Mit anderen Worten, dieses Buch unterscheidet sich von ihren anderen Werken?

Autorin: Ja, so kann man es beschreiben. Ich war ja selber überrascht, was da plötzlich entstand und habe jetzt nach fast einem Jahr noch einmal den ganzen Roman gelesen udn fand, dass es Zeit wird, dass er veröffentlicht wird.

HistorySearch Autorenforum: Sie sind mittlerweile dafür bekannt, dass Sie ihre Bücher innerhalb kurzer Zeit schreiben, das kürzeste war 14 Tage (Galgenbuck, so viel ich noch in Erinnerung habe). Wie war das mit diesem Science-Fiktion-Roman?

Autorin: Ich wusste, dass Sie mich das fragen werden und dass sie dabei auch das Wort Science-Fiktion erwähnen. Also ich hatte das Ganze innerhalb weniger Tage fertig, ich schrieb Tag und Nacht, konnte gar nicht aufhören. Es ist immer wie ein Film, der vor dem geistigen Auge abläuft. So schnell kann ich gar nicht tippen - und ich tippe schon mit allen Fingern - wie das Geschehen mich selbst ergreift. Was das Genre des Romans angeht - er hat seinen Schauplatz zwar in der Zukunft, aber die Wurzeln liegen in der Gegenwart.

HistorySearch Autorenforum: Was können die Leserinnen und Leser darunter verstehen? Was erwartet ihre Fans?

Autorin: Wenn Sie etwas schreiben und plötzlich passieren Dinge in der Weltgeschichte, die sie zuvor in einem Traum gesehen haben, wie würden Sie das bezeichnen? Ich war teilweise so geschickt, dass ich wirklich eine Schaffenspause einlegen musste, sonst wäre der Roman schon im Oktober 2013 erschienen. Für mich ist dieser Roman eine Art Vision, der ich auf schriftsstellerische Art und Weise nachgegangen bin. Daher unterscheidet er sich von allen Büchern, die ich bis jetzt veröffentlicht habe.

HistorySearch Autorenforum: Der Titel des Romans ist schlicht gehalten, das Cover erinnert auch an den Galgenbuck-Roman. Gibt es sonst noch Parallelen?

Autorin: Der erste Blick könnte wirklich auf eine Fortsetzung hindeuten, aber das ist Die Briefschreiberin nicht. Der Roman ist in ICH-Form geschrieben, hat einen ganz anderen Aufbau und natürlich Inhalt, und das Ende - so viel kann ich schon mal verraten - ist nicht so tragisch wie beim Galgenbuck. Das Cover muss für mich den Inhalt des Buches widerspiegeln oder zumindest den Eindruck geben, dass Inhalt und Cover zusammenpassen. Es muss nicht zum Buchtitel passen, ich weiß, einige sind enttäuscht, weil da nicht Briefe, Stifte oder dergleichen zu sehen sind, aber meine Briefschreiberin schreibt keine Briefe wie wir es kennen. Oder meinen Sie, im Jahre 2066 greifen die Menschen noch zu Papier und Kugelschreiber? Die Landschaft auf dem Cover entspricht aber der Landschaft, wie ich sie in dem Buch erlebt habe. Schauen Sie sich nur die Wolkenformationen an - heute nennt man so was auch Chemtrails. Auch die herbstlichen Farben passen zu der Veränderung, die sich weltweit plötzlich einstellt. In dem Roman geht es auch um Wandel, neue Bewusstseinsebenen ... und natürlich um die Schöpfung.

HistorySearch Autorenforum: Ich sehe schon, dieser Roman wird spannend. Vielen Dank, dass Sie sich wieder Zeit für uns genommen haben!


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!